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Biographien

Villinger und Schwenninger Schicksale

Viele der bisher in den Mahnwachen verlesenen Schicksale von Opfern des Nationalsozialismus in Villingen und Schwenningen sind hier, oder über die linke Seitenleiste auswählbar.

Alphabetisch geordnet






Julie Schwarz (?-?)

Bertha und Julie Schwarz Anfang der 30er Jahre in Villingen

Sie war 1903 in Villingen geboren, als jüngstes der sechs Kinder von Bertha und Louis Schwarz. Sie blieb ledig, im Unterschied zu ihren fünf Brüdern.
Die meiste Zeit hat sie in Villingen gelebt, als Haustochter, in der Wohnung zusammen mit ihren Eltern in der Gerberstr. 33. Dort hatte sie, solange sie ledig war, ein notariell zugesichertes Wohnrecht. An einer Stelle ist auch Verkäuferin als Beruf angegeben.

Auch von ihr findet sich in den hiesigen Unterlagen lediglich der Geburtsschein und es ist vermerkt, dass sie zwei mal bei Wahlen auswärts war. Und sie ist in der Klosterschule St. Ursula als Schülerin registriert. Im Dritten Reich wurde bei ihr zusätzlich der Vorname Sara eingetragen. Am 22.10.1940 mit Mutter, Bruder und dessen Frau nach Gurs deportiert, wird sie 1942 ins KZ Auschwitz weiter deportiert und dort umgebracht.